09.11.2017

BAG-SB Fortbildung: Die Möglichkeiten zur Verkürzung der Verbraucherinsolvenz insbesondere über einen Insolvenzplan

Freiburg im Breisgau, 09. November 2017


Zielgruppe:

Die Fortbildung richtet sich an erfahrene Schuldner- und Insolvenzberatungskräfte. Juristische Vorbildung ist nicht erforderlich. Wer Erfahrungen in Verhandlungen mit Gläubigern hat, wird die Regelungen und Abläufe schnell erfassen.

Inhalt (aktualisiert am 15.03.2017):

Der Schuldner kann seit den Änderungen zum 1.7.2014 zwischen mindestens fünf verschiedenen Verfahren zur Verkürzung der Verbraucherinsolvenz wählen:

  • Der außergerichtlichen Einigung mit den Gläubigern vor einem Insolvenzantrag,
  • dem gerichtlichen Schuldenbereinigungsplan nach den §§ 306 bis 309 InsO,
  • dem Insolvenzplan nach §§ 217ff. InsO,
  • dem Weg über § 213 InsO und schließlich
  • dem Verfahren nach § 300 InsO n.F.

In dieser Fortbildung soll ein Blick auf die Möglichkeiten zur Verkürzung nach Insolvenzeröffnung geworfen werden.

Zunächst werden die Möglichkeiten nach § 300 Abs. 1 S.2 Nr. 2 n.F. InsO vor dem aktuellen Hintergrund dargestellt, dass ein Antrag wegen Erfüllung der Quote von 35% ab dem 1.7.17 möglich sein wird. Die erforderlichen Anträge und Fristen werden samt Musteranträgen behandelt. Dann besprechen wir die Möglichkeit der Einstellung des Verfahrens gem. §§ 213, 300 InsO einschl. der erforderlichen Verhandlungen mit den Gläubigern sowie den Anträgen und Belegen für das Gericht. Schließlich werden wir uns ausführlich anhand eines Musterinsolvenzplans mit dem Insolvenzplanverfahren der §§ 217ff. InsO beschäftigen. Hier werden auch die Gruppenbildung, Regelungen zur Verwaltervergütung und die Möglichkeit der Planvorlage trotz noch nicht abgeschlossener Verwertung Thema sein.

Datum und Uhrzeit:

Donnerstag, 09. November 2017, 10.00 bis 17.00 Uhr

Ort:

Green City Hotel Vauban, Paula-Modersohn-Platz 5, 79100 Freiburg

Kosten:

130 € für Mitglieder der BAG-SB
150 € für Nicht-Mitglieder
inklusive Getränke und Mittagsimbiss

Anmeldefrist:

10. Oktober 2017

Referent:

RA Kai Henning, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Dortmund