11.02.2020

FSB Bremen: P-Konto

Bremen, 11. Februar 2020


Inhalt

Eigentlich soll das Pfändungsschutzkonto Überschuldeten das Leben leichter machen. Denn auf diesen Konten ist ein Grundfreibetrag vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. Immer wieder ergeben sich Unsicherheiten in der Beratungspraxis. Besonders kompliziert sind Arbeitsverhältnisse mit wechselndem Einkommen und variierenden unpfändbare Einkommensbestandteile oder unterschiedliche Gläubiger aus verschiedenen Bereichen. Neben Standardfällen gibt es eine Vielzahl von Konstellationen, die Probleme bereiten können. Was passiert mit dem Freibetrag, der nicht in voller Höhe ausgegeben wurde? Welche Regelungen bestehen für Nachzahlungen, die auf dem P-Konto eingehen? Selbst die Frage, welche Leistungen bescheinigt werden dürfen, ist nicht immer einfach zu entscheiden. Die Veranstaltung geht vertieft auf diese Themen ein und gibt einen Überblick über die aktuelle Rechtsprechung. Behandelt werden ferner die Fragen, welche Besonderheiten bei einer Kontopfändung durch öffentliche Gläubiger zu beachten sind und welche Schritte in Bezug auf ein geplantes Insolvenzverfahren ergriffen werden müssen. Eigene Fallbeispiele und Fragen können gerne eingebunden werden, wenn sie bis spätestens zwei Wochen vor der Veranstaltung eingereicht werden

Zielgruppe

SchuldnerberaterInnen in der täglichen Praxis

Termin

11. Februar 2020 von 9.00 bis 16.00 Uhr

Ort

Der Paritätische, Außer der Schleifmühle 55-61, 28203 Bremen

Preis

Mitglieder des FSB: 120 Euro

Nichtmitglieder des FSB: 168 Euro

Dozent

Esther Binner (FSB-Bremen), Volljuristin und Mitautorin der Broschüre "P-Konto in der Beratungspraxis" der BAG-SB

Anmeldung

Anmeldungen per E-Mail an das FSB unter info(at)fsb-bremen(dot)de